Aktuelles

Jockgrim hat viel zu bieten. Lernen Sie das vielfältige Angebot in unserer Gemeinde am besten kennen, indem Sie einige Veranstaltungen besuchen. Hier finden Sie die Termine der nächsten Veranstaltungen sowie kurze Rückblicke auf vergangene Ereignisse. Was in Jockgrim los ist, erfahren Sie auch aktuell im Amtsblatt und aus der Presse.

Wickelmöglichkeit im Bürgerhaus

13. Februar 2017

Besuchern des Bürgerhauses steht nun eine Wickelmöglichkeit für die Jüngsten zur Verfügung. Der klappbare Wickeltisch ist im Behinderten-WC untergebracht.

Heimatbrief der Gemeinde Jockgrim liegt aus

Dezember 2016

Der Heimatbrief der Gemeinde Jockgrim liegt im Rathaus der Ortsgemeinde sowie bei der Verbandsgemeindeverwaltung aus. Der Heimatbrief gibt einen Rückblick auf die Ereignisse des vergangenen Jahres und wird kostenlos abgegeben. Einfach vorbeikommen und mitnehmen, solange der Vorrat reicht.

Weihnachtsgruß im Amtsblatt vom 23. Dezember 2016

Liebe Jockgrimer,

Ein Thema beherrscht seit Monaten die Nachrichten wie kaum ein anderes: Der Zustrom vom Flüchtlingen in unser Land. Derzeit leben um die 80 Flüchtlinge in Jockgrim, das ist gut ein Prozent der Einwohnerzahl. Beim Zusammenleben in unserem Dorf sind Respekt und Rücksichtnahme von allen Beteiligten und Betroffenen gefordert und das ehrliche Bemühen um ein gutes Miteinander. Hier ist Mut gefragt und Zivilcourage, Offenheit und pragmatisches Anpacken. Fremdenfeindlichkeit hat in unserer Mitte keinen Platz. Unsere im Grundgesetz festgeschriebenen Werte sind bindend. Ängste und Vorbehalte, so verständlich sie sein mögen, sind oft genug in Missverständnissen oder falschen Informationen begründet. Lassen wir unsere Dorfgemeinschaft nicht polarisieren. Gemeinsam und mit redlichem Bemühen lässt sich vieles erreichen.

Allen die sich in und für Jockgrim ehrenamtlich engagiert haben, innerhalb und außerhalb unserer Vereine, bei den Jubiläumsveranstaltungen und den vielen gewohnten und neuen Aufgaben, danke ich von Herzen. Ihr vielfältiges Engagement im sozialen, kulturellen, kirchlichen, kommunalpolitischen und sportlichen Bereich macht aus unserem Dorf eine Gemeinde und Gemeinschaft, in der man sich wohlfühlen kann, es schafft Heimat. Auf dieses Engagement, auf diese Menschen können wir in Jockgrim sehr stolz sein!

Im Heimatbrief der Ortsgemeinde können Sie einiges über die Ereignisse der vergangenen zwölf Monate nachlesen. Er liegt bei der Ortsgemeinde und bei der Verbandsgemeinde aus.

Ich wünsche Ihnen, Ihren A und Freunden ein frohes Weihnachtsfest. Für das kommende Jahr wünsche ich Ihnen Gesundheit und Glück, Kraft und Mut, sich den neuen Herausforderungen zu stellen, die das neue Jahr bereithält, ein friedvolles Miteinander und viele schöne Momente.

Herzliche Grüße
Ihre Sabine Baumann
Ortsbürgermeisterin

Neue Postfiliale in Jockgrim

16. Dezember 2026

Drei Monate nach der überraschenden Schließung der Jockgrimer Postfiliale erfolgte am vergangenen Freitag die Neueröffnung. Suat Ugurlu ist der neue Partner der Deutschen Post AG. Die Postfiliale befindet sich in denselben Räumen wie zuvor: Im Ladengeschäft in der Trifelsstraße 1a, Ecke Buchstraße. Rechtzeitig zur Weihnachtszeit können die Jockgrimer ihre Briefe, Päckchen und Pakete wieder im Ort aufgeben und abholen. Neben dem Leistungsspektrum der Post inklusive Postbank ergänzen Zeitschriften und Tabakwaren wie gewohnt das Angebot. Anfang Januar folgt dann noch der Bereich Lotto.

Zur Eröffnung schaute Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann bei der „neuen Post“ vorbei und begrüßte Suat Ugurlu in Jockgrim. Der neue Betreiber der Postfiliale war sichtlich zufrieden: „Der erste Tag hat Spaß gemacht! So kann es weitergehen.“ Er hat das bewährte Personal übernommen: Holger Deigentasch und Karola Christof-Keiber sind ein eingespieltes Team. Suat Ugurlu ist vom Fach; in LudwigshafenOggersheim betreibt er bereits eine Postfiliale. Am Eröffnungstag freuten sich die Kunden sichtlich, dass die Post wieder da ist, wo sie hingehört - im Ort. Auch Sabine Baumann war erleichtert, dass die Bemühungen aller Beteiligten um eine Partnerfiliale in Jockgrim erfolgreich waren. Hätte die Post keinen Partner gefunden, hätte Jockgrim sich mit einer „Übergangsfiliale“ mit stark eingeschränkten Öffnungszeiten und Angeboten begnügen müssen. So ist die Post an jedem Werktag vormittags und - außer samstags - auch nachmittags geöffnet.

Ziegeleimuseum bei der Offerta

7. November 2016

Auch in diesem Jahr hat sich das Ziegeleimuseum auf der Offerta präsentieren können. Zahlreiche Besucher zeigten Interesse am Museum und auch an weiteren Veranstaltungen, die gleich mit beworben wurden. Insbesondere auf den Knuspermarkt in wenigen Wochen haben wir hingewiesen und hoffen, zahlreiche Besucher der Offerta dort wiederzutreffen. Wir konnten viele interessante Gespräche mit Besuchern führen, über die Ziegelproduktion, das Ziegeleimuseum und Jockgrim. Nicht nur Kinder bestaunten das mitgebrachte Modell einer Ziegelpresse von 1883.

Markus Brock hat die Teilnahme an der Offerta wie in den Vorjahren federführend für das Ziegeleimuseum organisiert und war jeden Tag vor Ort. Ihm und den unterstützenden Kollegen vielen Dank. Ein herzliches Dankeschön geht an die Ehrenamtlichen, die das Museum mit einem Dienst an unserem Stand unterstützt haben und dabei das Ziegeleimuseum und das schöne Jockgrim beworben haben: Peter Bayer, Helmut Gurlin, Peter Keiber, Norbert Pirron, Jörg Scherer, Ilona Stober, Bernd Weber, Manfred Welzenbach und Karl Dieter Wünstel.

Postfiliale geschlossen

19./20. September 2016

Am Montagnachmittag hat die Deutsche Post AG die Ortsgemeinde per E-Mail informiert, dass am selben Tag die Postfiliale in der Trifelsstraße 1a geschlossen werde, ebenso wie die Filiale in Hatzenbühl. Über die weitere Vorgehensweise werde es „in Kürze“ weitere Informationen geben. Benachrichtigte Sendungen für Jockgrim könnten in der Filiale in Rheinzabern (Rappengasse 2) abgeholt werden.

Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann erkundigte sich umgehend beim Absender der Nachricht, dem regionalen Politikbeauftragten der Deutschen Post AG für Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Hier erfuhr sie, dass der Entschluss zur Schließung erst an diesem Tag, dem 19. September, getroffen worden sei. Die Post wolle in Jockgrim aufgrund der Größe der Gemeinde wieder eine Postfiliale eröffnen. Laut Post-Universaldienstleistungsverordnung habe sie dafür maximal drei Monate Zeit.

Die Deutsche Post bemühe sich um einen neuen Partner, so der Beauftragte weiter, mit dem sie die Filiale betreiben könne. Sollte kein Partner gefunden werden, würde die Deutsche Post eine sogenannte Übergangsfiliale einrichten, die allerdings stark eingeschränkte Öffnungszeiten und nur Leistungen des Kerngeschäfts bieten würde.

Einen Tag später zeigte sich dann, dass die verschiedenen Stellen des Unternehmens Deutsche Post AG anscheinend unterschiedliche Informationsstände haben:

Peter Faust, bisheriger Inhaber der Filialen Jockgrim und Hatzenbühl, sagte, dass er derzeit alle anderen Geschäftszweige weiter betreibe: Lotto, Zeitschriften, Tabakwaren, Schreibwaren, Reisebüro. Schon eine Weile gäbe es Gespräche zwischen der Post und Interessenten. Näheres dazu ist natürlich Sache der Verhandlungspartner.

Bleibt zu hoffen, dass diese Verhandlungen bald zu dem Ergebnis führen, dass Jockgrim und Hatzenbühl wieder ihre Postfilialen bekommen.

 

Dr. Dieter Rasimus hält faszinierenden Vortrag über das Bischofsstädtchen Jockgrim und präsentiert sein detailreiches Stadtmodell

“Neues zur Entstehung und Bedeutung des Bischofsstädtchens Jockgrim” war der Vortrag von Dr. Dieter Rasimus überschrieben, zu dem die Ortsgemeinde Jockgrim am vergangenen Freitag eingeladen hatte. Die Veranstaltung im Ziegeleimuseum war trotz hochsommerlicher Hitze mit etwa 150 interessierten Zuhörern sehr gut besucht.  

Dr. Dieter Rasimus, als Autor der Ortschronik und akribischer Heimatforscher den Jockgrimern bekannt, hatte das 650-jährige Jubiläum der ersten bekannten Benennung Jockgrims als “oppidum” – Städtchen – zum Anlass für Forschung und Vortrag genommen. Bei der Begrüßung nahm Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann die Zuhörer ins Mittelalter mit, bevor der Referent mit spannenden und fundiert recherchierten Erkenntnissen über die Vergangenheit der Gemeinde seine Zuhörer fesselte. 

Dr. Dieter Rasimus erläuterte die besondere Stellung Jockgrims als Städtchen ohne Jahrmarkt, die “uralten Gerechtigkeiten“, wies die Bedeutung der Stadtmauer und der Ziegelproduktion nach. Das Publikum erfuhr, dass und warum vermutlich ein Stadtsiegel von 1525 einen Streichrahmen für Klosterziegel zeigt, dass die Jockgrimer einen neuen Bischof mit einer als Stier verkleideten Jungfrau empfingen, und wie die Verwaltungsstrukturen in früheren Jahren aussahen. Passende Lichtbilder verdeutlichten seine Ausführungen.

Den kompletten Vortrag finden Sie hier:  http://jockgrim-750.de/index.php/neues-zur-entstehung-und-bedeutung-des-bischofsstaedtchens-jockgrim

 In jahrelanger Arbeit hat Dr. Dieter Rasimus ein historisch fundiertes, detailreiches Modell Jockgrims im 18. Jahrhundert erstellt. Anlässlich seines Vortrages und 650 Jahren Städtel-Jubiläum präsentierte er es nun erstmals der Öffentlichkeit. Am Hinterstädtelwochenende wird es in St. Dionysius zu sehen sein, später im Ziegeleimuseum. Dr. Rasimus stellt das beeindruckende Werk der Gemeinde als Dauerleihgabe zur Verfügung. Dafür gebührt ihm großer Dank. Noch lange scharten sich nach dem Vortrag zahlreiche begeistere Besucher um das Modell und entdeckten immer weitere Details.

 

 

Arbeitskreis Geschichte engagiert sich für Jockgrimer Gemeindearchiv

Mitglieder des Arbeitskreises Geschichte haben im Juli das Landesarchiv in Speyer besucht. Nun arbeiten sie daran, Material des Jockgrimer Gemeindearchivs im Keller des Rathauses zu entstauben und für den Versand nach Speyer vorzubereiten. Dort soll das Material innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre archiviert werden.

Jede Unterlage soll dort erfasst und in Spezialpapier verpackt werden. Danach kann dann übers Internet nach Materialien gesucht werden und diese - wieder vor Ort in Jockgrim - eingesehen werden. Die Gemeinde Jockgrim will dieses Angebot des Landesarchivs nutzen. Einen entsprechenden Vertrag hat die Verbandsgemeinde vor Jahren bereits geschlossen, wie viele andere Verbandsgemeinden auch. Das Archiv gehört in Rheinland-Pfalz zu den Aufgaben der Gemeinden.

 

 

 

Fußballdorfmeisterschaft: Elferrat gewinnt Einlagespiel gegen Gemeinderat mit 6 : 3

Ein Einlagespiel bestritten am Finaltag der diesjährigen Fußballdorfmeisterschaft die Mannschaften des Gemeinderates und des Elferrates. Die Verantwortlichen der TSG gingen gerne auf die Idee des Beigeordneten Norbert Pirron ein und setzten das Spiel vor dem Endspiel der beiden besten Dorfmannschaften an. 

Norbert Pirron führte die Mannschaft des Gemeinderates an, Markus Gebhart das Team des Elferrates. In Ermangelung von Wimpeln wurden vor dem Spiel Regenschirme getauscht – ein grün-weißer der Jockgrimer Fastnacht und ein schwarzer mit Ortswappen.

Bei diesem Spiel stand der Spaß im Vordergrund. Der Gemeinderat hatte sich Verstärkung bei Verbandsgemeinde, Ausschuss und Verwandtschaft gesucht. Der Elferrat weist eine andere Altersstruktur auf und kam fast ohne Verstärkung aus. Die Fasenachter gingen in einem fairen Spiel schnell in Führung. So mancher Spieler war bei der ungewohnten Übung bald außer Puste. „Wir brauchen mehr junge Leute in der Kommunalpolitik“, stelle Gemeinderat Michael Deigentasch dazu fest.

In der zweiten Halbzeit konnten die Kommunalpolitiker das Geheimnis des überlegenen Kontrahenten lüften: Zaubertrank. Bei den Auswechselspielern des Elferrates wurde ein Maßkrug davon entdeckt. In den letzten Spielminuten konnte der Gemeinderat mit einer fulminanten Schlussoffensive noch auf 3:6 herankommen.

 

 

Georg Layer erhält die erste Ehrenamtskarte in der VG Jockgrim

Georg Layer aus Jockgrim ist der erste Inhaber der Ehrenamtskarte Rheinland-Pfalz in der Verbandsgemeinde Jockgrim. Seitdem die Verbandsgemeinde im April dieses Jahres die Kooperationsvereinbarung mit dem Land unterzeichnet hat, haben herausragend ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger aus der Verbandsgemeinde die Möglichkeit, die Ehrenamtskarte zu erhalten.  

In der vergangenen Woche erhielt sie Georg Layer, seit 20 Jahren Vorsitzender des VdK Jockgrim. Vorausgegangen war der entsprechende Antrag seines Vereins, der die Überprüfung bei der Staatskanzlei mit Bravur bestanden hatte. Die Karte verbindet Dank und Anerkennung des Landes und der Kommune für sein außerordentliches ehrenamtliches Engagement. Als kleine Anerkennung bietet sie konkrete Vergünstigungen in vielen Einrichtungen in ganz Rheinland-Pfalz. 

Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann überreichte Georg Layer die landesweite Ehrenamtskarte im Rathaus der Ortgemeinde. Sie freute sich, ihm die kleine Anerkennung für großes Engagement als erstem überreichen zu dürfen. „Georg Layers ehrenamtlicher Einsatz ist herausragend.“ Auch die Beigeordneten Helmut Gurlin und Norbert Pirron nahmen gern an diesem besonderen Termin teil, ebenso der Schriftführer des VdK, Ulrich Seiffert. 

In zwei Jahrzehnten hat Georg Layer die Mitgliederzahl des VdK Jockgrim von 98 auf 555 gesteigert. Nicht nur bei der Mitgliedergewinnung ist er unermüdlich: Georg Layer hält den persönlichen Kontakt zu den Mitgliedern, er organisiert Jahr für Jahr ein abwechslungsreiches Programm mit Tagesfahrten, Glühweinfest, Faschingsfahrt nach Mainz, Theaterbesuch, Weihnachtsfeier und einigem mehr. Zusammen mit der aktiven Vorstandschaft des VdK stellt er vieles auf die Beine – das ist aktive Seniorenarbeit in der Gemeinde!

 

Namen für die Jockgrimer Jungstörche

Marie, Emil und Eddi heißen die drei Jungstörche, die im Nest auf dem Schornstein der ehemaligen Ziegelei Ludowici nahe dem Bürgerhaus Jockgrim aufwachsen. Nachdem Christian Reis von der Aktion PfalzStorch sie Anfang Juni beringt hatte, hat Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann die Jockgrimer Kinder im Amtsblatt aufgerufen, Namen für die Jungstörche vorzuschlagen.  

Bei einem Treffen im Rathaus der Ortsgemeinde durften dann drei Jockgrimer Kinder jeweils einen Namen vergeben: Die sechsjährige Marie Jäger nannte den Storch mit der Nummer AX371 „Marie“, Storch AX372 wurde von der 12-jährigen Mariella Stein „Emil“ genannt, und ihr Bruder Louis, 14 Jahre alt, entschied sich für „Eddi“ für das Storchenkind mit der Nummer AX373. Marie, Mariella und Louis freuten sich nicht nur darüber, dass nun bald ein von ihnen benannter Storch über Jockgrim das Fliegen lernt, sondern auch über einen Eisgutschein als Dankeschön für Ihren Namensvorschlag.

 

Manuela Adling stellt Pflegestützpunkt vor

Beratung und Hilfe rund um das Thema Pflege bieten die Pflegestützpunkte im Landkreis Germersheim. Das Angebot richtet sich an kranke, behinderte, alte und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige. Für die Menschen in den Verbandsgemeinden Jockgrim und Kandel ist der Pflegestützpunkt Kandel zuständig. 

Derzeit ist Manuela Adling vom Pflegestützpunkt Kandel in den Gemeinden unterwegs, um das Angebot bekannter zu machen. In der vergangenen Woche hat sie sich zu einem Gespräch mit Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann im Rathaus Jockgrim getroffen.  

Der Pflegestützpunkt ist erste Anlaufstelle, wenn man sich mit dem Thema Pflege auseinandersetzen will oder muss. Manuela Adling und ihre Kollegin Christiane Scheib informieren, beraten und unterstützen fachkundig und individuell, ganz auf die Bedürfnisse des Betroffenen oder Angehörigen ausgerichtet. Dazu kommen verschiedene Kursangebote. 

„Wir decken ein breites Spektrum ab“, sagt Manuela Adling, „das macht die Arbeit spannend.“ Die Beratungstermine finden entweder im Büro in Kandel in der Gartenstraße 8 statt oder bei den Bürgern zu Hause. Telefonisch erreichbar ist der Pflegestützpunkt unter 07275-9487775 und 07275-9487774.

 

Drei Jungstörche auf dem Kamin

Drei Jungstörche zieht ein Storchenpaar auf dem Kamin der ehemaligen Ziegelei groß. Letzte Woche wurden die Tiere beringt. Christian Reis von der Aktion PfalzStorch hatte zwei Jungstörche vermutet und freute sich über das Trio. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wörth hatten den Transport zum Nest mit der Drehleiter ermöglicht. Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann nahm die Gelegenheit gern wahr, die Beringungsaktion zu dokumentieren.

Diesmal wurde am rechten Bein beringt, wie in jedem geraden Jahr. Alle Ringe sind mit der Kennzeichnung „DER“ versehen, da die Tiere in Deutschland zum Betreuungsgebiet der Vogelwarte Radolfzell gehören. Die Jockgrimer Störche tragen die Nummern AX371, AX372 und AX373 am Bein.

2016 ist kein gutes Storchenjahr, berichtete Christian Reis. Das anhaltend nasskalte Wetter hatte den Jungstörchen zugesetzt, nur in wenigen Nestern sind Junge anzutreffen. Im Durchschnitt kommen 2,3 Jungstörche auf ein Nest. In diesem Jahr wird es schwierig sein, einen Schnitt von 1,0 zu erreichen. Umso erfreulicher, dass in Jockgrim gleich drei Storchengeschwister beringt werden konnten!

 

 

Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann bei Bundespräsident Joachim Gauck in Berlin

Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann war eine von rund 750 Kommunalpolitikern aus allen Teilen Deutschlands, die Bundespräsident Joachim Gauck am Tag des Grundgesetzes, dem 23. Mai, nach Berlin gebeten hatte. Die Südpfalz war mit 12 haupt- und ehrenamtlichen Bürgermeistern stark vertreten.

Die Veranstaltung begann im Berlin Congress Center mit einer Rezitation des Schauspielers Burghart Klaußner aus den Protokollen des Parlamentarischen Rats über das Ringen um die Formulierung des Grundgesetzes. Höhepunkt war die mitreißende Rede von Bundespräsident Joachim Gauck zur Bedeutung der Kommunen in einer lebendigen Demokratie. Die Rede ist im Internet unter www.bundespraesident.de zu finden. Die anschließende Podiumsdiskussion zum Thema „Gelebte Demokratie in den Kommunen“ moderierte die Journalistin Astrid Frohloff; Diskussionsteilnehmer waren Bürgermeisterin Nicole Sander, Bürgermeister und stellvertretender Vorsitzender des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz Ralph Spiegler, Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter sowie der Wissenschaftler Prof. Dr. Ulrich von Alemann. Fragen und Redebeiträge der Zuhörer schlossen sich an.

Der zweite Teil der Veranstaltung fand am Amtssitz des Bundespräsidenten statt. Im Park hinter dem Schloss Bellevue war alles für einen Empfang gerichtet. Nach einem Glas Sekt zur Begrüßung wurden über 700 Bürgermeister durch das Schloss auf die Treppe zum Gruppenfoto geleitet – kein einfaches Unterfangen, alle in der geplanten Formation auf den Stufen unterzubringen. Mehrere Fotografen und eine Drohne hielten den für die Besucher denkwürdigen Tag in Bildern und Film fest.

Zurück im hinteren Gartenbereich, wandte der Bundespräsident sich in einer kurzen Rede erneut an die Gäste und stand im weiteren Verlauf für zahllose Fotos geduldig und freundlich zur Verfügung. Auch die Erste Dame im Staat, Daniela Schadt, plauderte angeregt mit den Besuchern. Diese genossen bei wunderschönem Frühsommerwetter die ganz besondere Atmosphäre im Garten des Schlosses Bellevue und nutzten auch gern die Gelegenheit zu einer Besichtigung der Repräsentationsräume. Ein Tag, der den Bürgermeistern noch lange in Erinnerung bleiben wird!

 

 

Gemeinderat auf der Lusoria Rhenana

Mitglieder des Gemeinderates Jockgrim, verstärkt durch einige Ausschussmitglieder, erprobten sich bei einer Fahrt mit der Lusoria Rhenana auf dem Setzfeldsee bei Neupotz als Besatzung eines römischen Patrouillenschiffs. Dazu eingeladen hatte der Neupotzer Bürgermeister Roland Bellaire. Beim Festakt zum 750-jährigen Ortsjubiläum hatte er den Gutschein überreicht.

Ralf Träutlein vom Verein für römische Geschichte und Umweltbildung leitete die Fahrt als „Gubernator“ – den Teilnehmern war er bisher eher als Sachbearbeiter aus der Zentralverwaltung bekannt. Ihm stand Carolin Knorr-Hendreich als Bugoffizierin zur Seite bzw. am anderen Ende des Schiffs. Manfred Reiß und Manfred Werling hatte der Gubernator als Schlagmänner eingesetzt.

Ralf Träutlein wies die ungeübte Mannschaft in die zielführende Handhabung der Ruderriemen ein, brachte sie dazu, auf Kommando zusammenzuarbeiten und ohne vorherige Abstimmung das eine oder andere kleine Manöver zu fahren. Zwischendurch brachte er der Mannschaft einiges an römischer Geschichte nahe. Auf besonderes Interesse traf neben dem Backenzahn eines jungen Mammuts ein zierliches Exemplar römischer Bademode. Christian Stein wurde zwecks Demonstration der damals üblichen Ausrüstungsgegenstände als römischer Soldat ausstaffiert. Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann durfte mit Unterstützung von Ralf Träutlein ein Anfahrtsmanöver auf den Anleger kommandieren.

Die Fahrt als Besatzung der Lusoria Rhenana war ein kurzweiliges und trotz anstrengender Ruderphasen sehr schönes Erlebnis. Zum Abschluss halfen die meisten mit, die Gerätschaften aufzuräumen und das Schiff wieder sicher unter der Persenning, der Schutzabdeckung, zu verpacken. Bei herrlichem Wetter ließ man den Tag im benachbarten Anglerheim ausklingen. Ein herzliches Dankeschön an die Nachbargemeinde Neupotz und die Mitwirkenden des Vereins für römische Geschichte und Umweltbildung für dieses Erlebnis!

 

 

Willi Kuhn stellt Sonderausstellung Ludowici als Dauerleihgabe zur Verfügung

In einer Sonderausstellung Ludowici sind im Ziegeleimuseum Jockgrim interessante Modelle von Erfindungen von Johann Wilhelm Ludowici (1896-1983) ausgestellt. Er war der Enkel des Firmengründers Carl Ludowici und der Sohn von Wilhelm Ludowici, der den Z1 Falzziegel (Prototyp aller heutigen Ziegel) und die Revolverpresse entwickelt hat. Die Modelle werden dem Museum von Herrn Willi Kuhn aus Jockgrim seit dem 1. Mai 2016 als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Ludowici selbst hatte sie vor seinem Tod Willi Kuhn zur weiteren Verwendung überlassen.
Johann Wilhelm Ludowici war ein Erfinder mit Weitblick. Er entwarf auch zahlreiche Konstruktionen und Organisationsmodelle außerhalb der Ziegelfertigung. Weltweit bekannt ist beispielsweise das Kugelhaus, das in seiner Originalausstattung alles enthielt, was für einen Zwei-Personen-Haushalt erforderlich ist. Von seinen Reisen aus Amerika brachte er die Idee zum Bau eines Hochhauses in Skelettbauweise mit. Ende der 1950er Jahre konstruierte er eine Hubschere (im Foto rechts), die selbstfahren, sich selbst durch Hydraulikkraft aufrichten und sich selbst wieder zusammenfalten konnte. So konnte bei Reparaturen und Bauarbeiten schnell und sicher an Höhe gewonnen werden. Damit die benötigte Tonerde und der Sand in das auf dem Firmengelände gelegene Silo transportiert werden konnten, hatte er die Idee für einen Feldbahnwagen (im Foto links) mit beweglichen Bordwänden. Dies sind nur wenige Beispiele von seinen außerordentlichen Erfindungen und einem nicht enden wollenden Ideenreichtum.

Verabschiedung von Hausmeister Heinz Rück

Heinz Rück, Mitarbeiter der Ortsgemeinde Jockgrim, ist im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kreis von Kolleginnen und Kollegen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden. Am Tag seines 63. Geburtstages wurde er bei der Abschiedsfeier mit vielen guten Wünschen bedacht. Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann würdigte Heinz Rücks langjährigen Einsatz für die Ortsgemeinde und überreichte ihm eine Dankurkunde im Namen der Gemeinde. Personalratsvorsitzende Christiane Sommer sprach im Namen des Personalrats. Markus Brock, selbst seit vielen Jahren bei der Gemeinde beschäftigt, dankte Heinz Rück namens der Kolleginnen und Kollegen mit einem Gedicht und überreichte ihm ein Abschiedspräsent der Belegschaft.

Der gelernte Gas- und Wasserinstallateur Heinz Rück war seit 1987 Beschäftigter der Ortsgemeinde Jockgrim und von Anfang an als Hausmeister im Bürgerhaus mit Außenanlagen und Bürgerpark tätig. Später kamen das Ziegeleimuseum und die Gemeindebücherei dazu. Er kannte die Gebäude wie kein anderer, hat sie zuverlässig und beständig betreut und hat bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen so einiges erlebt.

Mit herzlichen Wünschen für den neuen Lebensabschnitt verabschiedeten Kolleginnen und Kollegen Heinz Rück in den Ruhestand. Die freigewordene Stelle wird innerbetrieblich besetzt.



Pfarrer Alfons Gebhart: Bildervortrag über Jockgrimer Menschen und Dokumentation für die Gemeinde

Auf großes Interesse bei den zahlreichen Besuchern traf der aktuelle Vortrag von Pfarrer Alfons Gebhart im Ziegeleimuseum. Er zeigte auf der Großleinwand Bilder von Jockgrimern, die vor 1900 geboren wurden. Alle Fotos hatte er ergänzt durch Geburts-, Sterbe- und Heiratsdaten sowie die Namen und Geburtsdaten der Kinder. Das Raunen und Flüstern im Publikum zeigte, wie bekannt die Gezeigten und ihre Nachkommen sind. Manche der als Kinder aufgeführten waren im Ziegeleimuseum dabei. Zu vielen Bildern wusste Pfarrer Gebhart zudem eine interessante Anekdote zu erzählen. Aus weit über 2000 Bildern seiner Sammlung hatte er knapp 200 ausgewählt und dabei ganz offensichtlich eine gute Auswahl getroffen.

Die Bilderfolge wurde aufgelockert durch Fotos imposanter Bäume: die älteste Eiche Deutschlands, eine gigantische mexikanische Sumpfzypresse, Mammutbaum, Baobab und einige mehr. Hier gab Emil Schloß die Erläuterungen.

Den Vortrag hat Pfarrer Gebhart auch als Buch herausgegeben. Viele Besucher erwarben das Buch, um darin zu schmökern, Verwandte zu finden oder als Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen.

Am Schluss der kurzweiligen Bilderschau hatte der Referent eine Überraschung parat: Er übertrug sein Foto-Archiv, das in mehreren Ordnern untergebracht ist, der Gemeinde. Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann freute sich sehr, die umfangreiche Dokumentation für die Ortsgemeinde entgegennehmen zu dürfen. Die Sammlung wird noch viel Freude bereiten und einen Blick auf in der Gemeinde bekannte Persönlichkeiten des 19. und 20. Jahrhunderts ermöglichen. Ganz herzlichen Dank an Pfarrer Alfons Gebhart für dieses wunderbare Geschenk!

 

 

Ziegeleimuseum Jockgrim wieder bei der Offerta

Die Gemeinde Jockgrim hat auch an der Offerta 2016 mit einem Stand des Ziegeleimuseums teilgenommen. Gemeinsam mit dem Haus Leben am Strom und dem Terra-Sigilata-Museum Rheinzabern hat sich das Ziegeleimuseum bei der überregional bekannten Verbrauchermesse in Karlsruhe unter dem Dach des Südpfalz-Tourismus präsentiert.

Markus Brock, Mitarbeiter des Bauhofes, ist von Anfang an für Jockgrim an der Offerta dabei und war auch diesmal wieder federführend inOrganisation und Durchführung. Zahlreiche Besucher interessierten sich für das Ziegeleimuseum und die Gemeinde Jockgrim. Auch am bald bevorstehenden Knuspermarkt war das Interesse groß.

 

 

...und noch ein Baum zum Ortsjubiläum

Tim Hofheinz, Inhaber der Jockgrimer Firma Green-Management für Garten- und Landschaftsdesign, hat der Gemeinde zum Ortsjubiläum einen Feldahorn geschenkt. Er wollte seiner Heimatgemeinde zum 750-jährigen Jubiläum einen Baum schenken, und das an einem Platz, an dem er auch einen Zweck erfüllt. Die Liegewiese am Baggersee war dann seine Idee: Die Schattenplätze sind im Sommer gesucht, und der Feldahorn, ein Hochstamm, wird in wenigen Jahren deren Zahl vergrößern. Zusammen mit Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann und dem stellvertretenden Bauhofleiter Benjamin Hocher war ein geeigneter Platz gefunden worden, an dem der Baum wachsen und die Baggerseebesucher erfreuen kann, der Gemeinderat war einverstanden.
Seit wenigen Tagen gehört der Feldahorn nun zum Baggersee. Tim Hofheinz und sein „Green Management“ will ihn in den kommenden Jahren betreuen, damit aus dem im Jubiläumsjahr gepflanzten „Baum des Jahres“ Feldahorn ein prächtiger Schattenspender wird. Herzlichen Dank!

Ein Baum zum Jubiläumsjahr

Einen Tag nach dem Festakt zum 750-jährigen Ortsjubiläum, am 6. September, haben katholische und evangelische Christen zusammen in St. Georg einen gut besuchten ökumenischen Gottesdienst gefeiert. Am frühen Abend, einen Tag nach dem offiziellen Festakt, hatten die Kirchengemeinden dazu eingeladen. „Schöpfung bewahren“ war das Thema des schönen und nachdenklich machenden Gottesdienstes, den die evangelische Pfarrerin Heike Krebs und der katholische Pfarrer Roland Hund leiteten. Die musikalische Gestaltung hatte der Chor AmiCanta unter der Leitung von Simone Knehr übernommen.

Im Anschluss wurde im Garten des benachbarten Rathauses ein Tulpenbaum gepflanzt. Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann, deren Idee die Baumpflanzaktion im Zusammenhang mit einem Gottesdienst war, griff in ihren Worten dazu Gedanken aus der ökumenischen Feier auf. Dann wurde der Baum unter der fachlichen Leitung von Benjamin Hocher und tatkräftigem Schippen mehrerer Anwesender gemeinsam eingepflanzt. Der Tulpenbaum entwickelt bemerkenswerte gelbgrüne Blüten, gilt als widerstandsfähig und soll bereits vor 100 Millionen Jahren gewachsen sein. Dieser besondere Baum soll an das 750-jährige Ortsjubiläum und den Geist der Gemeinschaft erinnern, der bei vielen Veranstaltungen im Jahreslauf erlebbar war.

Zum Abschluss luden die katholische Pfarrgemeinde und die protestantische Kirchengemeinde zu Wein und Wasser und belegten Broten ein. Der Spendenerlös kommt der Arbeit zur Unterstützung der Flüchtlinge in Jockgrim zugute.

 

 

Festakt zum 750-jährigen Ortsjubiläum am 5. September 2015

Liebe Mitwirkende und Helfer des Festaktes,

ein riesiges Dankeschön der Gemeinde geht an alle, die auf der Bühne und hinter den Kulissen zum Gelingen unseres Festaktes beigetragen haben. Viele Menschen haben am Programm, an der Planung, Organisation und Realisierung ehrenamtlich mitgewirkt. Jeder einzelne davon ist wichtig. Durch die großartige Zusammenarbeit vieler ist es gelungen, einen sehr individuellen und viel gelobten Festakt zu feiern.

Ganz herzlich danke ich den Mitwirkenden am Bühnenprogramm: dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr unter der Leitung von Thomas Schehr, dem Kinderchor Die Froschkönige, geleitet von Nina Schromm, der Grundschule Jockgrim (Leitung Anja Gerok und Esther Hilse), den Spirit Horns, Nina Schromm, Staatssekretär Günter Kern, Landrat Dr. Fritz Brechtel und Bürgermeister Uwe Schwind für die Grußworte, dem Musikverein unter der Leitung von Fabian Metz, der Theatergruppe (Leitung: Walter Menzlaw und Marianne Stein), dem Männerchor geleitet von Konrad Knopf, den TSG-Turnern (Leitung: Georg Schloß und Michael Wunsch), Julika Völkel, dem Festredner Klaus Rimpel, dem Frohsinn unter der Leitung von Yannick Trares, den Ortsgemeinden Rheinzabern (Ortsbürgermeister Gerhard Beil), Hatzenbühl (Tabakkönigin Eva I, Paul Rohatyn und Musikverein Hatzenbühl) und Neupotz (Friedel Burger), dem Show-Ballett der Freiwilligen Feuerwehr (Leitung Kerstin Westfeld) und den Musikern von Simon & Furunkel.

Herzlichen Dank dem Frohsinn für die Übernahme der Bewirtung, dem Technik-Team Markus Gebhart, Manuel Katus, André Westfeld und Marc Schmadl, unseren Mädels von der Organisation Dorothee und Marlene Ochsenreither und Jana Fenrich, Andreas Lang fürs Fotografieren, dem DRK, Mitarbeitern der Ortsgemeinde und all denjenigen, die ebenfalls mit ihren Ideen wichtige Impulse gegeben haben. Unser Dank geht auch an alle Gäste, die mit uns gefeiert haben.

Für einen unterhaltsamen und anspruchsvollen Festakt, wie wir ihn feiern durften, sind aktive Vereine, talentierte und ebenso engagierte Menschen Voraussetzung, und der Wille, gemeinsam etwas Besonderes zu schaffen. Dafür danke ich allen Mitwirkenden, Helfern und Unterstützern im Namen der Ortsgemeinde Jockgrim sehr herzlich!

Ihre
Sabine Baumann
Ortsbürgermeisterin

P. S.: Eine Bildergalerie vom Festakt finden Sie im Internet unter www.jockgrim-750.de .

Prof. Karl-Heinz Deutsch und Ruandafreunde Jockgrim mit Bürgerpreis geehrt

Zwei Preisträger des diesjährigen Bürgerpreises der Sparkasse Germersheim-Kandel kommen aus Jockgrim: Professor Karl-Heinz Deutsch und die Ruandafreunde Jockgrim sind in der vergangenen Woche damit geehrt worden. „Kultur leben – Horizonte erweitern“ war das Motto des zum sechsten Mal in Folge verliehenen Preises der Sparkasse in ihrem Geschäftsgebiet. Überreicht wurden die mit Geldpreisen verbundenen Ehrungen in einer Feierstunde vom Vorsitzenden des Sparkassen-Verwaltungsrates Landrat Dr. Fritz Brechtel und den Sparkassen-Vorständen Siegmar Müller und Manfred Gehrlein.

Der erste Platz in der Kategorie „Lebenswerk“ ging an den Jockgrimer Künstler Prof. Karl-Heinz Deutsch. Er habe die bildende Kunst in der Südpfalz geprägt, so die Würdigung in der Laudatio. Für langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde er geehrt, insbesondere für viele Jahre ehrenamtlichen Einsatzes für das Zehnthaus Jockgrim, das durch sein Engagement überregionale Bedeutung gewann.

Ein zweiter Platz in der Kategorie „Alltagshelden“ ging an die Ruandafreunde Jockgrim. Der Vorsitzende Ildephonse Kamegeli wurde begleitet u. a. von den verdienten Mitgliedern Gerta Zanabili, Helmut und Elfriede Fuhr, Melitta Layer und Hiltrud Dinkel.

Die Ehrungsvorschläge waren aus den Reihen der örtlichen Vereine gekommen. So hatte der Vorsitzende des Zehnthauses, Wolfgang Nolting, Prof. Karl-Heinz Deutsch vorgeschlagen. Von Jockgrims Sparkassenfilialleiter Elmar Schweitzer auf den Bürgerpreis aufmerksam gemacht, hatte Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann alle Vereine in der Gemeinde angeschrieben. Das ehrenamtliche Engagement in Jockgrim ist enorm, und die Verantwortlichen in den Vereinen wissen am besten um die Verdienste ihrer Mitstreiter. Die Ehrung der Sparkasse ist eine schöne Würdigung für außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement und wird, so die Sparkasse, den Preisträgern stellvertretend für die vielen Ehrenamtlichen im Landkreis verliehen.

 

 

„Hierzuland“ – Jockgrim im SWR-Fernsehen

„Hierzuland“ ist eine sehr erfolgreiche Serie innerhalb der Landesschau Rheinland-Pfalz des SWR. Hier werden Straßen und einige Menschen, die dort zu Hause sind, porträtiert. Anfang Oktober was das SWR-Team für zwei Tage in der Unteren Buchstraße in Jockgrim unterwegs.

Am 29. Oktober wurde die Sendung in der Landesschau Rheinland-Pfalz ausgestrahlt. In der Mediathek des SWR ist sie weiterhin verfügbar:  http://goo.gl/hhbX7o

Anfang Oktober hatte Redakteur Bernd Schwab zusammen mit Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann die Untere Buchstraße erkundet und bereits mit einigen Anwohnern gesprochen. Die Vielfalt der für die Einheimischen so gewohnten Straße hatte es ihm angetan. Gut vorbereitet, war er zusammen mit einem SWR-Team zurückgekommen, um interessante Perspektiven in der Unteren Buchstraße zusammenzustellen und mit unterschiedlichsten Menschen, die zu dieser Straße gehören, ins Gespräch zu kommen. Für alle in Betracht kommenden hätte die Sendezeit bei Weitem nicht gereicht. Mit von der Partie: Kameramann Harry Stüber, Beleuchter Sebastian Matthias und Stefan Berg, zuständig für den guten Ton. Das routinierte Team ließ sich gut gelaunt weder vom Nieselregen noch von Rasenmähern oder interessierten Passanten aus der Ruhe bringen.

 

 

Botschafter der Republik Togo besucht Jockgrim

Der Botschafter der Republik Togo, „Seine Exzellenz“ Professor Dr. Kwami Christophe Dikenou, hat sich am vergangenen Samstag bei seinem Besuch in Jockgrim ins Goldene Buch der Gemeinde eingetragen.

 

Anlass für seinen Aufenthalt in Jockgrim war das zweite bundesweite Treffen der Togovereine Deutschlands, das auf Initiative der Togofreunde Jockgrim stattfand.

Ziel der Veranstaltung war es, eine bessere Vernetzung und Koordination der Zusammenarbeit und damit Synergieeffekte zu erzielen. Die Togofreunde Jockgrim, 1996 aus der „Aktion Togo“ hervorgegangen, engagieren sich sehr für Togo und sind als Verein fest in der Gemeinde verankert. Der Vorsitzende Siegbert Kemmer und sein Stellvertreters Dr. Samuel Husunu hatten die Veranstaltung organisiert.

Vor Beginn des Arbeitstreffens fanden der Botschafter, seine Frau, sowie die Honorarkonsuln Helmut Fohs aus Deidesheim und zuständig für Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland, und Prof. Dr. Dr. Joseph Kastenbauer aus München, zuständig für Bayern und Baden-Württemberg, Zeit für einen Besuch im Rathaus.

Samuel Husunu nahm als Vertreter des Vereins der Togofreunde teil. Obwohl sehr kurzfristig organisiert, konnten auch einige politische Vertreter anwesend sein: Landrat Dr. Fritz Brechtel, Erster Beigeordneter Karl Dieter Wünstel und Ortsbeigeordneter Norbert Pirron sowie Bundestagsabgeordneter Dr. Thomas Gebhart.

Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann freute sich sehr über den Besuch und begrüßte sie in deutscher und französischer Sprache. Zur Erinnerung überreichte Baumann dem Botschafter das Jockgrimer Jubiläumsschoppenglas und einen Regenschirm mit dem Gemeindewappen – gegen den Regen in Berlin, wo die Botschaft ihren Sitz hat.

Nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde blieb noch Zeit für einige Erinnerungsfotos, bevor es weiterging zum bundesweiten Treffen der Togovereine.

Fasenachter geben Rathaus zurück

Zum Abschluss der Fastnachtskampagne 2015 haben die Jockgrimer Feierbatscher das am 11. Januar mit fröhlicher Guggemusik, närrischem Wortgeplänkel und viel Radau gestürmte Rathaus zurückgegeben. Offensichtlich hatten sie genug davon...

Fünf Wochen zuvor hatten sie die Ortschefin mit einem Boot auf Kreuzfaht geschickt, in Anlehung das Motto der diesjährigen Fastnachtskampagne "Ahoi, helau, das Ruder im Griff, närrisch Gedees uff'm Kreuzfahrtschiff." Nun überreichten die Feierbatscher Sabine Baumann als Schlusspunkt der närrischen Zeit einen Anker aus Hefeteig. Der hat inzwischen auch ein närrisches Ende gefunden - verspeist von Fasenachtern aus allen vier Ortsgemeinden, solange er ganz frisch war. 

Bundesverdienstkreuz für Heinrich Buschmann

Der Gründer und Vorsitzende des bundesweit aktiven Vereins „Mobil mit Behinderung e.V.“ engagiert sich seit Jahren für die Belange behinderter Menschen. Individuelle Mobilität zu erreichen und zu erhalten, steht dabei im Mittelpunkt der Aktivitäten. Dem Verein angegliedert ist die Stiftung zur Förderung der Integration durch Mobilität.

Heinrich Buschmann mit Staatsministerin Bätzing-Lichtenthäler, Familienangehörigen, Freunden, Vereinskollegen und kommunalen Vertretern nach der Verleihung des Verdienstkreuzes in Mainz. Quelle: Mediathek msagd.rlp.de

Auch kommunal ist Heinrich Buschmann ehrenamtlich tätig. Seit 2009 ist er Beauftragter für Menschen mit Behinderung der Verbandsgemeinde Jockgrim und füllt dieses Amt mit großem persönlichen Einsatz und dem Blick fürs Praktische aus.

Das von Bundespräsident  Joachim Gauck verliehene Verdienstkreuz überreichte Staatsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler an Heinrich Buschmann am 26. Januar im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz in Mainz. Den Vorschlag für die besondere Ehrung hatte Robert Schneider aus Rheinzabern, Vorstandsmitglied bei Mobil mit Behinderung, eingereicht.

Familienmitglieder, Freunde, Vereinsmitglieder und kommunale Vertreter waren zu der feierlichen Verleihung nach Mainz gereist. Von kommunaler Seite waren Kreisbeigeordneter Michael Braun, Bürgermeister Uwe Schwind und Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann vor Ort, um Heinrich Buschmann Respekt und Anerkennung für seine herausragenden ehrenamtlichen Leistungen zu zollen. Sie überbrachten dem Geehrten Glückwünsche und den Dank der von ihnen vertretenen Kommunen.

Informationen über Mobil mit Behinderung e.V. unter www.mobil-mit-behinderung.de